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Beitrag
#1
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Satansbraten ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 531 Userin seit: 05.07.2010 Userinnen-Nr.: 7.520 ![]() |
Guten Morgen.
Ich bin gerade über einen Artikel auf den Onlineseiten der ARD gestoßen, oder vielmehr eine kurze Umfrage. Natürlich nicht repräsentativ, aber Frau gibt ja ganz gerne ihre Meinung ab. Im Grunde hatten wir das Thema schon einmal und auch da habe ich drüber geschrieben (pränatale Diagnostik etc). Jetzt soll also ein Bluttest bei noch Ungeborenen zeigen, ob das Kind Trisomie 21 hat. Und dann, so steht es auf der Seite, "solten Frauen entscheiden, ob sie sich die Betreuung zutrauen." Was haltet ihr davon? Natürlich traue ich mir die Betreuung meines eigenen Kindes zu, egal ob es das DownSyndrom hat, oder grün wie ein Marsmensch ist, oder oder oder.... Oder findet ihr das gerechtfertigt? Ist das nicht radikale Selektion und Diskriminierung? |
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Beitrag
#2
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Gut durch ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: stillgelegt Beiträge: 1.127 Userin seit: 25.02.2010 Userinnen-Nr.: 7.294 ![]() |
Ich gebe zu, das ist für manche ein schwieriges Thema.
Ich persönlich war damals froh gesunde Kinder zur Welt bringen zu dürfen. Ich hatte mir damals ein perfektes Leben vorgestellt. Heute, etliche Jahre später, sehe ich alles ein bisschen anders. Das Leben ist nur dann "perfekt" ( und auch erfüllt und schön), wenn man sich optimal an die Gegebenheiten anpasst und sich entsprechend darauf einstellt und gegebenenfalls umdenkt und auch umplant. Für mich heißt das konkret, dass ich nicht mehr weit voraus plane. Keinen Lebensentwurf auf Jahre vorfertige der strikt eingehalten werden muss. "Et kütt wie et kütt" wie der Kölsche sagt. Eines vorweg: ich fühle mich körperlich und geistig fit und vertraue auf Gott dass er mir nicht mehr zumutet als ich verkraften kann. Z.B. In dem Moment, wo ich "ja" zu meiner Frau sage, Sage ich "ja" in guten wie in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit, in Armut und Reichtum. Ergo: ich bin an ihrer Seite egal was kommt. Falls sie krank würde, ich wäre da. Brauchte sie je einen Rollstuhl, ich würde ihn schieben usw. Bei einer Schwangerschaft wäre es genauso: sobald ich mich für ein Kind entscheide (also bei der Zeugung) nehme ich es an mit allen Konsequenzen, egal ob gesund oder krank. Das ist nur meine eigene persönliche Meinung! Ich weiß dass viele anders denken, oder meinen anders denken zu müssen weil es scheinbar " gute Gründe" dafür gibt ein Kind abzutreiben. Der Leute wegen? Weil behinderte Menschen in der Gesellschaft weniger akzeptiert sind? Schwule und Lesben sind vor wenigen Jahren auch noch ausgegrenzt und verfolgt worden, und geredet wird heute teilweise noch. Hätte es eine Möglichkeit gegeben mit einem Test die sexuelle Orientierung pränatal festzustellen, bin ich davon überzeugt, einige hätten es nicht zur planmäßigen Geburt ihres homosexuellen Kindes kommen lassen. " so zu sein " konnte man seinem Kind doch nicht zumuten, und sich selber schon garnicht. Sobald der Mensch in irgend etwas pfuschen kann, macht er es. Egal ob es gut ist oder nicht. Da wird an den Genen manipuliert, geklont, selektiert..... Solange es der Erforschung von Krankheiten und deren Bekämpfung geht, bin ich dafür. Wenn es darum geht, Daumen hoch oder Daumen runter für einen entstehenden Menschen, dagegen. Das hört sich vielleicht radikal an, aber so verfahre ich nur wenn es um mich selbst geht. Ich habe meine eigenen ethischen und moralischen Wertvorstellungen und bin sehr zufrieden damit. Genauso gut kann ich jedem seine eigene Meinung lassen und akzeptiere deren Lebensentscheidungen. Wünsche Euch eine Gute Nacht (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif) |
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 03.04.2025 - 08:00 |